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Aktuelles Wohnungsgenossenschaft Duisburg-Hamborn eG
D-47169 Duisburg
Pollerbruchstraße 56 – 58
Tel. 0 203 - 5 55 92 0
Fax 0 203 - 5 55 92 22
info.@.hamborner-woge.de

Neubau und Modernisierung

Neubau-Projekt Bleekstrasse

Neubau Bleekstrasse

Die städtebauliche Situation

Das zu bebauende Grundstück hat eine besondere Qualität: Es ist geprägt durch die Kirche St. Joseph mit ihrer starken baulichen Geste, und seinem Kirchenvorplatz. Umgeben ist es von einem gewachsenen Wohnquartier mit Schule und Kinderspielplatz sowie der Renner- und Bleekstraße, die verkehrsberuhigt sind.

Der Entwurf
Ziel des Entwurfes ist es, mit der Neubebauung einen Rahmen für das Ensemble aus Kirche und Gemeindezentrum zu schaffen. Wichtig war es, der Kirche genügend Raum zu lassen und der Bebauung dennoch ein Gesicht zu geben.
Unsere geplante Neubebauung nimmt durch ihre Dimension und Lage der Baukörper die vorhandenen Wegestrukturen auf. Dabei war es uns besonders wichtig, auch die Wegeverbindung aus der südlichen Rennerstraße zu erhalten und nicht durch einen geschlossenen Gebäudewinkel vom südlichen Umfeld abzuschotten.
Dabei wählen wir die zeitgemäße Architektursprache der Moderne, um mit der Gestaltung der Kirche in Dialog zu treten. Die vorhandene historische Wegebeziehung bildet eine differenzierte Vernetzung der umgebenden Bebauung mit der Kirche.
Die bestehende sehr groß angelegte Treppenanlage wird durch eine flache Rampe ersetzt und an die umgebende Maßstäblichkeit angepasst. Zwischen ihr und den neuen Baukörpern befindet sich nun an verkehrsgünstiger Stelle die Tiefgaragenzufahrt.

Die Wohnungen
Zwei Gebäudekörper, durch eine offene Pergola aus Betonfertigteilen verbunden, bilden die räumliche Fassung des Kirchenvorplatzes. Der Durchgang, den die beiden Gebäude ausbilden, stellt eine wichtige Verbindung zwischen vorhandenem Quartier und der Kirche dar.
Die bewusst gewählte Dachform des Flachdaches nimmt aus unserer Sicht den Dialog mit der Architektur der Kirche auf. Durch die Aufnahme von Baukörperproportionen und Maßstäblichkeit fügt sich die Neubebauung in die Umgebung ein.

Die Gesamtbebauung umfasst 31 Wohnungen. Zweiundzwanzig 2-Zimmer-, sechs 3-Zimmer- und drei 4-Zimmer-Wohnungen bilden den Wohnungsmix. Insgesamt entsteht eine Wohnfläche von 2.213 qm.
Alle Wohnungen sind barrierefrei über den Aufzug erreichbar. Innerhalb der Wohnungen wird eine weitestgehende Barrierefreiheit durch flache Duschtassen und schwellenlose Ausgänge zu den Balkonen erreicht.

Die Wohnhäuser werden von der Nord- bzw. Ostseite erschlossen. Durch ihre große Glasfläche wirken die Treppenhäuser hell und freundlich und ermöglichen einen direkten Außenbezug zur Kirche.

Bei allen Wohnungen bilden das Wohnzimmer, die Küche und der Essplatz eine räumliche Einheit, die individuell je nach Mieter über Schiebetüren geöffnet und geschlossen werden kann. Die Bäder aller Wohnungen liegen an der Außenfassade und können über ein Fenster natürlich belüftet werden. Dies gilt in einigen Wohnungen auch für das Gästebad. Die innen liegenden Wohnungsflure werden über Türen mit Glasausschnitten vom Wohnraum aus mit Tageslicht versorgt.

Die Gestaltung
Das Sichtmauerwerk der Fassade ist durch die farbigen Flächen (Putz o. Faserzementplatten) rhythmisch gestaltet und schafft einen lebhaften Fassadeneindruck. Französische Fenster unterstützen die Gliederung und schaffen lichtdurchflutete Innenräume. Das Staffelgeschoss wird farblich anders als der Gesamtkörper behandelt und wirkt damit leichter. Die Dächer sind extensiv begrünt.

Kellergeschoss und Tiefgarage
Die notwendigen Abstellräume für die Wohnungen, Wasch- und Trockenräume sowie Abstellräume für Fahrräder sind hausweise nachgewiesen. Die Technikzentralen und eventuell die Hausanschlussräume werden aus Kostengründen und Energieeffizienz zentral angeordnet.

In der Tiefgarage sind 28 Stellplätze, davon 4 für Rollstuhlfahrer, nachgewiesen. Zusätzlich haben wir Boxen für Fahrräder vorgesehen. Die Fahrspur ist mit einer Breite von 7,00m für das Einparken sehr komfortabel. Als Mittelgarage mit 820 qm Grundfläche kann diese natürlich belüftet werden.

Energiekonzept
Energiesparendes Bauen ist heute ein wichtiger Baustein zukunftsfähiger Gebäude. Intelligent umgesetzt kann dies nicht nur der Umwelt nützen, sondern auch Energie sparen und damit wirtschaftlicher werden.
Die Ausrichtung der „Energiegewinnfassade“ ist bei beiden von uns geplanten Baukörpern Süd bzw. West. Zu diesen Richtungen sind auch die Hauptwohnräume orientiert.

Durch den Beschnitt der Straßenbäume in der Renner- und Bleekstraße ist es möglich, die Verschattung der Süd- und Westfassaden zu reduzieren, um somit passiv solare Energiegewinne zu erzielen.

Für solche Energiespar-Häuser ist jedoch eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung sinnvoll, da sie zu Energiegewinnung beiträgt und bei der heute geforderten Luftdichtigkeit der Gebäudehülle Schimmelbildung ausschließt.

Außenanlagen
Die Freianlage der neuen Bebauung ist klar strukturiert und nimmt dabei bewusst die vorhandenen Bewegungslinien auf. Der durch die Geometrie der Kirche neu gestaltete Kirchplatz verbindet die prägnanten grünen Innenfreiräume, es entsteht ein harmonischer Außenbezug zwischen dem Ensemble aus Kirche, Gemeindezentrum und neuer Bebauung.

Durch die Verknüpfung von Blick- und gradlinigen Wegeachsen wird die vorhandene wichtige Vernetzung der Kirche mit ihrer Umgebung hervorgehoben und verstärkt.

Mietpreis
Der Mietpreis für die Wohnungen liegt bei netto ca. € 7,00 kalt/qm.

Eine ausführliche Ausstattungsbeschreibung diese Projektes finden Sie hier als PDF-Datei.
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Die Grundrisse und Wohnungspläne
Überall wo Sie dieses Zeichen
sehen, können Sie sich durch
Anklicken einen Wohnungsgrundriss
im Detail ansehen.


Grundriss Erdgeschoss Wohnungsgrundriss EG WE 1.04 Wohnungsgrundriss EG WE 1.03 Wohnungsgrundriss EG WE 1.02 Wohnungsgrundriss EG WE 1.05 Wohnungsgrundriss EG WE 1.01 Wohnungsgrundriss EG WE 2.01 Die Grundrissse der Wohnungen im ersten und im zweiten Obergeschoss sind identisch.
Der einzige Unterschied ist der Balkon (durch die gestrichelten Flächen markiert).

Grundriss 3.Obergeschoss Wohnungsgrundriss OG WE 1.32 Wohnungsgrundriss OG WE 1.31


 

Zurückliegende Planungen und Baumaßnahmen:

Mehrgenerationen-Wohnhaus an der Pollerbruchstraße

Sehen Sie sich die Architektenmodelle in unserer Bildergalerie an.

Die Architekten-Mappe als PDF-Datei im Format DIN A4 herunterladen.
Die Architekten-Mappe als PDF-Datei im Format DIN A3 herunterladen.

An der Pollerbruchstraße, im "Herzen" des lebens- und liebenswerten Stadtteils Röttgersbach im Duisburger Norden, entstehen derzeit 22 Wohnungen sowohl für ältere Mitbürger als auch für junge Familien mit Kindern.
Die Architekten Jochem Schröder und Hans-Ludwig Stell setzen das sozial und gesellschaftspolitische Konzept der Genossenschaft baulich um. Ein Motiv ist sicherlich die Absicht, mit dem Bauvorhaben auch eine Art "Familienersatz" in der Form des "nachbarschaftlichen füreinander Daseins" anzubieten.
Knapp 3000 Quadratmeter ist das Grundstück groß, auf dem jetzt in drei Baukörpern architektonisch attraktiv und in gehobener Ausstattung insgesamt 22 Mehrgenerationenwohnungen errichtet werden.
Darunter befinden sich mehrere barrierefreie Seniorenwohnungen, Appartements sowie Maisonettenwohnungen für junge Familien. "Unsere Gesellschaft wird immer älter und die Bindungen zwischen jung und alt immer weniger, und dem wollen wir entgegenwirken", erläuterte bei der Grundsteinlegung Hans Weber, ehemaliger Aufsichtsratsvorsitzender der WoGe Hamborn.
"Die Baumaßnahme geht, was die Anforderung an Bauqualität, Bauökologie, Sicherheit und Wohnkomfort betrifft, weit über den normalen Rahmen hinaus", betont Albrecht Dietze, der mit Gesamtkosten von etwa 4,5 Millionen Euro rechnet.
Damit das Ganze für die künftigen Mieter dennoch bezahlbar bleibt, verzichtet die Genossenschaft auf eine normale Verzinsung des Eigenkapitals von vier Prozent als "genossenschaftliche Förderung zugunsten ihrer Mitglieder".
Dadurch, dass junge Familien ebenfalls das neue Ensemble bewohnen werden, bekommt der Begriff des altengerechten Wohnens eine neue soziale Komponente und Dimension.
Schließlich soll das Leitbild für das Wohnen im Alter der Erhalt und die Stärkung von Selbständigkeit und Eigenverantwortung sein. Johannes Schneider wörtlich: "Unser Ziel ist es, älteren Menschen so lange wie möglich das selbst bestimmte Wohnen in der eigenen Wohnung zu ermöglichen". Durch das Konzept des Mehrgenerationen-Wohnens ist das Miteinander von Jung und Alt zudem eine lebensmotivierende Maßnahme.
Oberbürgermeister Adolf Sauerland lobt die Wohnungsgenossenschaft Hamborn ausdrücklich: "Sie setzen Zeichen für eine soziale Stadt und setzen zudem städtebauliche Akzente in Röttgersbach".
Am 6. Juni wird Richtfest gefeiert und Anfang 2008 sollen die ersten Mieter einziehen. Interessenten erteilt Frau Karin Jost unter der Rufnummer (0203) 555 92 30 gerne nähere Auskünfte.

Grundsteinlegung Vorstandsvorsitzender Albrecht Dietze, Oberbürgermeister Adolf Sauerland, der ehemalige Aufsichtsratsvorsitzende Hans Weber mit der "Bauhülse zur Grundsteinlegung" (v.l.) sowie (v.r.) Bezirksvorsteher Uwe Heider und Hans-Jürgen Kocar, blickten bei Grundsteinlegung Ende Januar optimistisch in die Zukunft.

 

 

Grundsteinlegung Johannes Schneider, Vorstandsmitglied der WoGe Hamborn, Vorstandsvorsitzender Albrecht Dietze und WoGe-Hamborn-Angestellter Thomas Stoy (v.l.) füllten die Bauhülse für die seinerzeitige Grundsteinlegung.

 

 

 

 


Die neue Verwaltung an der Pollerbruchstraße 56-58 ist fertig.

Mit dem Bau unserer neuen Verwaltung an der Pollerbruchstraße wurde Anfang September 2002 begonnen. Bereits Ende Februar 2003 konnten wir in einer kleinen Feier das Richtfest mit Grundsteinlegung begehen.
Der Bezug erfolgte im September 2003.
Neben der Verwaltung im Erdgeschoss und im 1. Obergeschoss entstanden ab der 2. Etage, verbunden durch einen Laubengang, 5 Maisonettenwohnungen mit je ca. 82 qm Wohnfläche.
Im Kellergeschoss sind neben der Heizungsanlage und dem Aktenraum eine Tiefgarage mit 18 Stellplätzen für die Wohnungsnutzer und die Belegschaft der Genossenschaft untergebracht. Auf dem bereits vorhandenen Grundstück der Pollerbruchstraße 54 ist ein eingeschossiges Gebäude errichtet worden, das zur Unterbringung des Werkstattwagens, zur Lagerung von Sanitärmaterial u.A., sowie zu Ausstellungszwecken dient.

WoGe-Verwaltungsgebäude
Der Grundstein

Die neue Verwaltung - von der Straßenseite her gesehen.


Mit dem Neubau sind auch etliche technische Besonderheiten zur Energieeinsparung und zur Ressourcenschonung konzipiert worden. Hierzu sind zu zählen:
Die Heizungsanlage nutzt in Kombination mit Wärmetauschern und -pumpen die vorhandene Erdwärme und ermöglicht es auf diese Weise bis zu einer Außentemperatur von 4° Celsius rund 85 % fossiler Brennstoffe einzusparen. Erst bei noch niedrigeren Außentemperaturen schaltet sich ein Niedertemperatur-Gasbrennwertkessel zu.
Zur Reduzierung des Frischwasserverbrauchs wurden sämtliche Toilettenspülungen und die Außenzapfstellen zur Bewässerung der Außenanlagen an ein zweiwandiges Rohrsystem angeschlossen, mit dem sowohl Grundwasser und bei Bedarf auch Frischwasser eingespeist werden kann.
Sowohl das Hauptgebäude als auch das Nebengebäude und die Decke der Tiefgarage sind mit so genannten Gründächern eingedeckt. Das "Gründach" hat neben dem Vorteil, bei normalem Regen Regenwasser zu speichern und nicht in die Kanalisation abfliessen zu lassen und diese damit zu belasten, ausserdem die Funktion, bei extrem heisser aber auch kalter Witterung eine temperaturausgleichende und isolierende Wirkung zu haben.

Der Eingang zum Verwaltungsgebäude Der Eingang zu unserer
neuen Verwaltung.