Neubau-Projekt Bleekstrasse

Die städtebauliche Situation
Das zu bebauende Grundstück hat eine besondere Qualität: Es ist geprägt durch die Kirche St. Joseph mit ihrer starken baulichen Geste, und seinem Kirchenvorplatz. Umgeben ist es von einem gewachsenen Wohnquartier mit Schule und Kinderspielplatz sowie der Renner- und Bleekstraße, die verkehrsberuhigt sind.
Der Entwurf
Ziel des Entwurfes ist es, mit der Neubebauung einen Rahmen für das Ensemble aus Kirche und Gemeindezentrum zu schaffen. Wichtig war es, der Kirche genügend Raum zu lassen und der Bebauung dennoch ein Gesicht zu geben.
Unsere geplante Neubebauung nimmt durch ihre Dimension und Lage der Baukörper die vorhandenen Wegestrukturen auf. Dabei war es uns besonders wichtig, auch die Wegeverbindung aus der südlichen Rennerstraße zu erhalten und nicht durch einen geschlossenen Gebäudewinkel vom südlichen Umfeld abzuschotten.
Dabei wählen wir die zeitgemäße Architektursprache der Moderne, um mit der Gestaltung der Kirche in Dialog zu treten. Die vorhandene historische Wegebeziehung bildet eine differenzierte Vernetzung der umgebenden Bebauung mit der Kirche.
Die bestehende sehr groß angelegte Treppenanlage wird durch eine flache Rampe ersetzt und an die umgebende Maßstäblichkeit angepasst. Zwischen ihr und den neuen Baukörpern befindet sich nun an verkehrsgünstiger Stelle die Tiefgaragenzufahrt.
Die Wohnungen
Zwei Gebäudekörper, durch eine offene Pergola aus Betonfertigteilen verbunden, bilden die räumliche Fassung des Kirchenvorplatzes. Der Durchgang, den die beiden Gebäude ausbilden, stellt eine wichtige Verbindung zwischen vorhandenem Quartier und der Kirche dar.
Die bewusst gewählte Dachform des Flachdaches nimmt aus unserer Sicht den Dialog mit der Architektur der Kirche auf. Durch die Aufnahme von Baukörperproportionen und Maßstäblichkeit fügt sich die Neubebauung in die Umgebung ein.
Die Gesamtbebauung umfasst 31 Wohnungen. Zweiundzwanzig 2-Zimmer-, sechs 3-Zimmer- und drei 4-Zimmer-Wohnungen bilden den Wohnungsmix. Insgesamt entsteht eine Wohnfläche von 2.213 qm.
Alle Wohnungen sind barrierefrei über den Aufzug erreichbar. Innerhalb der Wohnungen wird eine weitestgehende Barrierefreiheit durch flache Duschtassen und schwellenlose Ausgänge zu den Balkonen erreicht.
Die Wohnhäuser werden von der Nord- bzw. Ostseite erschlossen. Durch ihre große Glasfläche wirken die Treppenhäuser hell und freundlich und ermöglichen einen direkten Außenbezug zur Kirche.
Bei allen Wohnungen bilden das Wohnzimmer, die Küche und der Essplatz eine räumliche Einheit, die individuell je nach Mieter über Schiebetüren geöffnet und geschlossen werden kann. Die Bäder aller Wohnungen liegen an der Außenfassade und können über ein Fenster natürlich belüftet werden. Dies gilt in einigen Wohnungen auch für das Gästebad. Die innen liegenden Wohnungsflure werden über Türen mit Glasausschnitten vom Wohnraum aus mit Tageslicht versorgt.
Die Gestaltung
Das Sichtmauerwerk der Fassade ist durch die farbigen Flächen (Putz o. Faserzementplatten) rhythmisch gestaltet und schafft einen lebhaften Fassadeneindruck. Französische Fenster unterstützen die Gliederung und schaffen lichtdurchflutete Innenräume. Das Staffelgeschoss wird farblich anders als der Gesamtkörper behandelt und wirkt damit leichter. Die Dächer sind extensiv begrünt.
Kellergeschoss und Tiefgarage
Die notwendigen Abstellräume für die Wohnungen, Wasch- und Trockenräume sowie Abstellräume für Fahrräder sind hausweise nachgewiesen. Die Technikzentralen und eventuell die Hausanschlussräume werden aus Kostengründen und Energieeffizienz zentral angeordnet.
In der Tiefgarage sind 28 Stellplätze, davon 4 für Rollstuhlfahrer, nachgewiesen. Zusätzlich haben wir Boxen für Fahrräder vorgesehen. Die Fahrspur ist mit einer Breite von 7,00m für das Einparken sehr komfortabel. Als Mittelgarage mit 820 qm Grundfläche kann diese natürlich belüftet werden.
Energiekonzept
Energiesparendes Bauen ist heute ein wichtiger Baustein zukunftsfähiger Gebäude. Intelligent umgesetzt kann dies nicht nur der Umwelt nützen, sondern auch Energie sparen und damit wirtschaftlicher werden.
Die Ausrichtung der „Energiegewinnfassade“ ist bei beiden von uns geplanten Baukörpern Süd bzw. West. Zu diesen Richtungen sind auch die Hauptwohnräume orientiert.
Durch den Beschnitt der Straßenbäume in der Renner- und Bleekstraße ist es möglich, die Verschattung der Süd- und Westfassaden zu reduzieren, um somit passiv solare Energiegewinne zu erzielen.
Für solche Energiespar-Häuser ist jedoch eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung sinnvoll, da sie zu Energiegewinnung beiträgt und bei der heute geforderten Luftdichtigkeit der Gebäudehülle Schimmelbildung ausschließt.
Außenanlagen
Die Freianlage der neuen Bebauung ist klar strukturiert und nimmt dabei bewusst die vorhandenen Bewegungslinien auf. Der durch die Geometrie der Kirche neu gestaltete Kirchplatz verbindet die prägnanten grünen Innenfreiräume, es entsteht ein harmonischer Außenbezug zwischen dem Ensemble aus Kirche, Gemeindezentrum und neuer Bebauung.
Durch die Verknüpfung von Blick- und gradlinigen Wegeachsen wird die vorhandene wichtige Vernetzung der Kirche mit ihrer Umgebung hervorgehoben und verstärkt.
Mietpreis
Der Mietpreis für die Wohnungen liegt bei netto ca. € 7,00 kalt/qm.
Eine ausführliche Ausstattungsbeschreibung diese Projektes finden Sie hier als PDF-Datei.
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Die Grundrisse und Wohnungspläne
Überall wo Sie dieses Zeichen
sehen, können Sie sich durch
Anklicken einen Wohnungsgrundriss
im Detail ansehen.
Die Grundrissse der Wohnungen im ersten und im zweiten Obergeschoss sind identisch.
Der einzige Unterschied ist der Balkon (durch die gestrichelten Flächen markiert).
Zurückliegende Planungen und Baumaßnahmen:
Mehrgenerationen-Wohnhaus an der Pollerbruchstraße
Sehen Sie sich die Architektenmodelle in unserer Bildergalerie an.
Vorstandsvorsitzender Albrecht Dietze, Oberbürgermeister Adolf
Sauerland, der ehemalige Aufsichtsratsvorsitzende Hans Weber mit der "Bauhülse zur
Grundsteinlegung" (v.l.) sowie (v.r.) Bezirksvorsteher Uwe Heider und
Hans-Jürgen Kocar, blickten bei Grundsteinlegung Ende Januar optimistisch in die
Zukunft.
Johannes Schneider, Vorstandsmitglied der WoGe Hamborn,
Vorstandsvorsitzender Albrecht Dietze und WoGe-Hamborn-Angestellter
Thomas Stoy (v.l.) füllten die Bauhülse für die seinerzeitige
Grundsteinlegung.
Die neue Verwaltung an der Pollerbruchstraße 56-58 ist fertig.
Mit dem Bau unserer neuen Verwaltung an der Pollerbruchstraße wurde Anfang September 2002 begonnen. Bereits Ende Februar 2003 konnten wir in einer kleinen Feier das Richtfest mit Grundsteinlegung begehen.

Der Eingang zu unserer