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Die Genossenschaft Wohnungsgenossenschaft Duisburg-Hamborn eG
D-47169 Duisburg
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Fax 0 203 - 5 55 92 22
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Pressemitteilungen der WoGe Duisburg-Hamborn eG

11. April 2012:

Schule am Röttgersbach:
„Prima, die Toiletten sehen schön aus und stinken gar nicht mehr“
Mit der Bitte um ein paar Eimer Farbe fing alles an

Die Schülerinnen und Schüler der Schule am Röttgersbach, ihre Lehrer, Verantwortliche und Mitarbeiter der Wohnungsgenossenschaft Hamborn sowie ihre Unterstützer aus Handwerksbetrieben freuen sich gemeinsam über eine gelungene Zusammenarbeit.
Die Schülerinnen und Schüler der Schule am Röttgersbach, ihre Lehrer, Verantwortliche und Mitarbeiter der Wohnungsgenossenschaft Hamborn sowie ihre Unterstützer aus Handwerksbetrieben freuen sich gemeinsam über eine gelungene Zusammenarbeit.

Foto: Jürgen Hovorka
Die Klassenkonferenz der Schule am Röttgersbach ist ein „richtiges kleines Parlament“, sagt Schulleiterin Barbara Rother-Henning. Aus jeder Klasse sind zwei Schüler vertreten, ergänzt durch Schulleitung und Lehrer. Hier werden Vorschläge gemacht, Beschlüsse gefasst, und viele Ideen der Grundschülerinnen und -schüler halten Einzug in den Schulalltag. So war es auch im Herbst letzten Jahres, als einige Schülerinnen plötzlich meinten: „Unsere Toiletten stinken aber und sind ja richtig eklig. Da müssen wir mal was ändern“. Und damit nahm eine „Geschichte“ ihren Lauf, die zwar erst jetzt, dafür aber höchst erfolgreich, zum Abschluss gebracht wurde.
Auf die Frage, wie man das Problem denn anpacken könne, fielen der engagierten Schulleiterin und dem aktiven Fördervereins-Vorsitzenden Jörg Stratenhoff sofort die gute Zusammenarbeit mit der Wohnungsgenossenschaft Hamborn ein. Getreu der Devise „Fragen kostet nichts“ nahm man schnell Kontakt auf. „Es fing alles mit der Bitte um ein paar Eimer Farbe an“, erinnert sich Johannes Schneider, zu dem Zeitpunkt Vorstandsvorsitzender der Genossenschaft. „Wir haben dann unseren Regiebetrieb zur Schule geschickt, um nachzuschauen, was denn da so anliegt. Die WoGe-Hamborn-Mitarbeiter Jochen Hutschenreiter und Detlef Woiwode haben schnell festgestellt, dass es mit ein paar Eimern Farbe längst nicht getan ist. Das Problem: Die Schule hatte kein Geld.
Der Förderverein stellte zwar 500 Euro zur Verfügung, aber die reichten bei weitem nicht aus, denn die Mängel waren so groß, dass man schon von einer „kleinen Großbaustelle“ sprechen konnte. Schneider und seine Kollegen sprachen Handwerksfirmen an, die Kostenvoranschläge erstellten. Und die – schon hilfsbereit günstig kalkuliert – sprengten jeden Rahmen. Aber da trat wiederum das soziale Engagement der angesprochenen Handwerksbetriebe zutage. Johannes und Martin Schweers von der Hamborner Schreinerei Schweers und Frank Klein von den Meidericher Malerbetrieben Grope zeigten ein Herz für Kinder. Mitarbeiter der Betriebe arbeiteten teilweise kostenlos oder zu extrem günstigen Kursen, Materialien wurden zum Selbstkostenpreis beschafft, und die „Regieleute“ der WoGe Hamborn packten ebenfalls tatkräftig an, wie auch der Hausmeister der Schule am Röttgersbach. Es wurde geschliffen, verputzt, gestrichen, Trennwände wurden erneuert, Türbeschläge ausgetauscht, Toilettenkörper ersetzt und vieles mehr. Über ein halbes Jahr zogen sich die Baumaßnahmen hin, die jetzt zum freudig erwarteten Abschluss kamen. „Prima, unsere Toiletten sehen ja jetzt richtig schön aus und stinken gar nicht mehr“, lautete das Fazit der begeisterten Schülerinnen und Schüler. Ein vielstimmiges Dankeschön und tosender Applaus waren der verdiente „Handwerkslohn“.

Text: Reiner Terhorst / Foto: Jürgen Hovorka


07. März 2012:

WoGe Hamborn: Weihnachtsmarkt schon in den „Startlöchern“:
Geldübergabe mit Blick in den Dezember

Hiltrud Wagener für die Schulmaterialienkammer und Heinrich Kahlert für das Jugendprojekt Arche erhielten im Beisein vieler aktiver Weihnachtsmarktakteure jeweils 2.000 Euro zur Unterstützung ihrer wichtigen sozialen Arbeit.
Hiltrud Wagener für die Schulmaterialienkammer und Heinrich Kahlert für das Jugendprojekt Arche erhielten im Beisein vieler aktiver Weihnachtsmarktakteure jeweils 2.000 Euro zur Unterstützung ihrer wichtigen sozialen Arbeit.

Foto: Jürgen Hovorka
Jetzt wurde nach gewissenhaftem „Kasse machen“ der Reinerlös des letzten Röttgersbacher Weihnachtsmarktes unter großer Beteiligung der zahlreichen Mitorganisatoren und Helfer seiner Bestimmung übergeben.
Hiltrud Wagener von der Schulmaterialienkammer der Pfarrei St. Norbert und der Caritas sowie Heinrich Kahlert vom Projekt „Raum für Kinder e.V. – Die Arche“ der Gemeinde St. Hildegard erhielten im Beisein zahlreicher engagierter Weihnachtsmarktakteure aus den Händen von Volksbank-Vorstand Thomas Diederichs und den Vorstandsmitgliedern Thomas Stoy und Axel Kocar der Wohnungsgenossenschaft Hamborn jeweils 2.000 Euro zur Unterstützung ihrer wichtigen sozialen Arbeit.
Für alle Beteiligten bei der Spendenübergabe war klar: Am Samstag, 1. Dezember, geht die Erfolgsgeschichte auch in diesem Jahr weiter, denn dann findet wie immer am Samstag vor dem 1. Advent der 7. Röttgersbacher Weihnachtsmarkt statt. Neben dem Ausblick auf den kommenden Markt der großen Hilfe wurde natürlich auch Rückblick gehalten.
Im vergangenen Jahr wurde auf dem Gelände zwischen Wohnungsgenossenschaft Duisburg-Hamborn und der Volksbank Rhein-Ruhr an der Pollerbruchstraße im Röttgersbach zum sechsten Mal der kleine, feine und vor allem aber betont familiäre Röttgersbacher Weihnachtsmarkt durchgeführt, bei dem für den guten Zweck alles mithalf, was im Stadtteil Rang und Namen hat..
Neben den Ideengebern und Begründern Wohnungsgenossenschaft Duisburg-Hamborn und Volksbank Rhein-Ruhr waren die Schule Am Park, der Kindergarten St. Barbara, die Schule Am Röttgersbach und deren Förderverein, die Kindertagesstätte Fahrner Straße, der Seniorenkreis und Seniorenchor der Kirchengemeinde St. Barbara, das Senftöpchen, die Pfarrjugend von St. Barbara, das Projekt Arche der Gemeinde St. Hildegard, der MGV Glückauf Neumühl sowie erstmalig die Schule Am Mattlerbusch und die Schreinerei Schweers vertreten. Und so wird es auch in diesem Jahr sein getreu der Devise „Es gibt nichts Gutes außer man tut es“.

Text: Reiner Terhorst / Foto: Jürgen Hovorka


13. Februar 2012:

WoGe Hamborn investiert über 10 Millionen Euro:
Röttgersbach wird noch attraktiver

Im Bereich Am Bischofskamp, Pfälzer-, Apenrader- und Aachener Straße entsteht in absehbarer Zeit ein Wohnprojekt der Zukunft und für die Zukunft, das den Stadtteil Röttgersbach noch attraktiver macht, als er ohnehin schon ist. Bis zum Jahre 2015 entstehen dort voraussichtlich 67 neue Wohnungen, optisch ansprechend, mit einem schönen Ambiente, und nach neuesten energetischen Erkenntnissen errichtet, auf den Weg gebracht von der Wohnungsgenossenschaft Hamborn.

Die WoGe Hamborn Vorstände Thomas Stoy (l.) und Axel Kocar vor den Plänen für die Neubaumaßnahmen in Röttgersbach.
Die WoGe Hamborn Vorstände Thomas Stoy (l.) und Axel Kocar vor den Plänen für die Neubaumaßnahmen in Röttgersbach.

Foto: Jürgen Hovorka
   So kann es ab 2014 am Bischofskamp aussehen: Modern, ansprechend und zukunftsorientiert.
So kann es ab 2014 am Bischofskamp aussehen: Modern, ansprechend und zukunftsorientiert.

Grafik: Schröder Architekten

Und die investiert gut zehn Millionen Euro in das städtebaulich richtungsweisende Projekt, berichten die WoGe-Hamborn-Vorstände Thomas Stoy und Axel Kocar. Aufgrund der Neubaumaßnahmen müssen 74 alte, heutigen Standards kaum noch entsprechende Wohnungen „zurückgebaut“ werden, was natürlich im Klartext den Abriss zur Folge hat. Aber, so Kocar und Stoy, „wir haben unsere betroffenen Mieter und Mitglieder von Beginn an mitgenommen. Keiner wird vor eine unvorhergesehene Situation gestellt“. Bereits seit fast zehn Jahren gibt es erste Pläne, das Areal neu zu bebauen. Es fanden im Vorfeld enge Abstimmungen mit den zuständigen Ämtern der Stadt Duisburg wie dem Amt für Stadtentwicklung und dem Amt für Baurecht und Bauberatung statt. Und jetzt hat die Wohnungsgenossenschaft in einer interfraktionellen Runde die örtliche Politik umfassend über die Pläne informiert und stieß dabei auf breite Zustimmung. So meinte Bezirksbürgermeister Uwe Heider: „Das Projekt setzt Akzente für schönes Wohnen im Duisburger Norden“.
In einem ersten Bauabschnitt, der voraussichtlich Anfang 2013 begonnen und etwa zur Jahresmitte 2014 fertiggestellt wird, sind 34 Wohnungen im Bereich Am Bischofskamp 23 – 39 und Pfälzer Str. 1 – 7 vom Abriss betroffen. „Davon“, so erläutert Axel Kocar, „stehen zurzeit schon 17 Wohnungen leer“. „Und“, so ergänzt Thomas Stoy, „wir haben seit Beginn der Planungen in vielen Gesprächen und Informationsschreiben unsere Mitglieder und Dauermieter stets über den aktuellen Stand und den Zeitplan in Kenntnis gesetzt“.
Für den zweiten Bauschnitt, der etwa Mitte 2014 begonnen und Ende 2015 bezogen wird, und die Häuser Apenrader Str. 10 – 18 und Aachener Str. 2 – 8 betreffen, finden im nächsten Monat konkrete und ergebnisorientierte Gespräche mit den derzeitigen Bewohnern statt. Hier handelt es sich 40 Wohneinheiten, von denen bereits jetzt gut ein Drittel nicht bewohnt ist.
„Wir helfen unseren Mietern und Mitgliedern, wo es nur geht“, betonen beide Vorstandsmitglieder der WoGe Hamborn. „Wir werden unserer Verantwortung sowohl für die Menschen als für das Wohnumfeld gerecht“. Insgesamt werden in beiden Bauabschnitten etwa 67 neue Wohnungen errichtet, die höchsten Standards entsprechend und dennoch „bezahlbar“ sind. So entstehen vier Vier-Raum-Wohnungen, 15 Drei-Raum-Wohnungen und 48 Zwei-Raum-Wohnungen, selbstredend mit Balkonen, was in den Altbeständen mit kleinen Grundrissen nicht der Fall ist. Für das Neubauprojekt gab es eine Architektenmehrfachbeauftragung, bei der der Entwurf von „Schröder Architekten“ letztendlich den Zuschlag erhielt. Architekt Jochem Schröder war schon beim Bau des Mehrgenerationenprojektes an der Pollerbruchstraße mit tätig.
Wie sehr die WoGe Hamborn im Stadtbezirk eingebunden ist, zeigt auch die Baumaßnahme im Bereich Bleek-, Rennerstraße im Herzen Alt-Hamborns an der St. Joseph-Kirche. Das bald fertiggestellte Projekt wird in Kürze bezogen.

Text: Reiner Terhorst


26. Januar 2012:

Johannes Schneider: Spenden statt Geschenke

Spenden statt GeschenkeJohannes Schneider war nahezu dreieinhalb Jahrzehnte im Dienst der Wohnungsgenossenschaft Hamborn eG (WoGe Hamborn), davon fast 28 Jahre als Vorstand und zuletzt als Vorstandsvorsitzender. Kürzlich wurde er mit „großem Bahnhof“ in den mehr als verdienten Ruhestand verabschiedet.
Anstelle persönlicher Geschenke bat er um Spenden für das therapeutische Reiten für behinderte und nichtbehinderte Kinder im „Natur- und Tierpädagogischen Zentrum Mattlerhof“ des Vereins für körper- und mehrfachbehinderte Menschen Alsbachtal e.V. und das Projekt „Die Arche - Raum für Kinder e.V.“ der Obermarxloher Gemeinde St. Hildegard. Insgesamt kamen 7.715 Euro an Spenden zusammen. Das „Natur- und Tierpädagogische Zentrum“ erhielt 3.850 Euro und die „Arche“ 3.865 Euro. Verständlich, dass bei der Geldübergabe „dankbar-zufriedene Stimmung“ herrschte. Auf unserem Foto v.l. Pastor Rainer Streich von der Gemeinde St. Hildegard, WoGe-Hamborn-Vorstand Thomas Stoy, St. Hildegard-Gemeinderatsvorsitzender Heinrich Kahlert, WoGe Hamborn-Vorstand Axel Kocar, die junge Reiterin Lora, Karen Werning als reitpädagogische Mitarbeiterin, Alsbachtal-Geschäftsführer Josef Wörmann und „Spenden-Initiator“ Johannes Schneider.

Text: Reiner Terhorst / Foto: Jürgen Hovorka


01. Januar 2012:

Johannes Schneider gab den „Stab“ an Axel Kocar weiter:
Stehende Ovationen für den „Ehrenspielführer“

Mit Johannes Schneider verließ jetzt ein Mann die Kommandobrücke der Wohnungsgenossenschaft Duisburg-Hamborn eG (WoGe Hamborn), der dem Genossenschaftsprinzip stets verpflichtet war und der jetzt im Beisein seiner Weggefährten, Mitstreiter, Vertretern von Politik, Wirtschaft und Gesellschaft mit großem Bahnhof in den Ruhestand verabschiedet wurde. Es gibt wohl kaum einen Menschen, der in den vergangenen dreieinhalb Jahrzehnten das Wohnungswesen in Hamborn so nachhaltig gestaltet und geprägt hat wie Johannes Schneider.
Und das unterstrich Thomas Stoy, Kaufmännischer Vorstand der erfolgreichen Genossenschaft in seiner humorvollen wie angemessenen Begrüßungsrede der zahlreichen Gäste: „Es wird bei uns leerer, wenn Du nicht mehr morgens zur Tür hereinkommst“. Und das ist seit Anfang dieses Jahres so.
„Zuverlässigkeit, Beständigkeit, Fachkompetenz, Kollegialität, Menschlichkeit und Familiensinn sind Attribute und Eigenschaften, die auf Johannes Schneider voll und ganz zutreffen“, fasste Hans-Jürgen Kocar, ehemaliger Caritasdirektor in der Stadt Duisburg und früher nebenamtlicher Vorstandskollege Schneiders bei der WoGe Hamborn, vor allem aber dessen jahrzehntelanger Freund, in seiner Laudatio treffend zusammen, und ergänzte: „Du, Johannes, hast Dein Feld so bestellt, dass sich die WoGe Hamborn in einem guten Fahrwasser befindet“.
Der Ur-Hamborner Johannes Schneider besuchte in Hamborn die Schule, absolvierte in Hamborn seine dreijährige Berufsausbildung als Betonbauarbeiter, nahm an Berufspraktika als Maurer und Zimmermann in Hamborn teil und hat auch wohnsitzmäßig Hamborn nie verlassen. „Wenn es in Hamborn eine Bundeswehrkaserne und eine Universität gegeben hätte, auch diese Abschnitte seines Lebens hätte er in Hamborn verbracht“, war sich der Laudator sicher. Am 1. April 1977 trat Schneider als Bauingenieur in den Dienst der Wohnungsgenossenschaft Hamborn, wurde am 1. November 1984 zum Technischen Vorstand bestellt und war zuletzt Vorstandsvorsitzender „seiner“ Genossenschaft. In seiner Verantwortung als Vorstand wurden im Stadtbezirk Hamborn von der Genossenschaft viele Neubauten wie Otto-, Hildegard-, Garten- oder Aachener Straße auf den Weg gebracht, der Neubau der Geschäftsstelle mit zusätzlichen Wohneinheiten realisiert oder das Pilotprojekt „Mehrgenerationenwohnen“ in die Tat umgesetzt. In Kürze wird die Wohnanlage Bleek-/Rennerstraße an der St. Joseph-Kirche im Herzen Alt-Hamborns bezugsfertig. Neben den Neubauten war Schneiders Tätigkeit durch einen hohen Modernisierungs- und Instandhaltungsgrad des umfangreichen Altbestandes geprägt. Schneider hatte sich nie gescheut, Neues zu wagen und neue Wege zu beschreiten. Menschliche Kompetenz, Sachlichkeit und hohes Fachwissen haben ihn im Umgang mit Vorstandskollegen, dem Aufsichtsrat, den Mitarbeiten, den Firmen und sonstigen Partnern ausgezeichnet.
Thomas Diederichs, Vorsitzender des Aufsichtsrates der WoGe Hamborn und beruflich Vorstand der Volksbank Rhein-Ruhr, betonte in seiner Rede die wirtschaftlichen Erfolge in der Ära Johannes Schneider, ohne die menschliche Komponente zu vernachlässigen. Dietmar Vornweg als Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Duisburger Wohnungsgenossenschaften hob die Umsetzung genossenschaftlicher Werte durch Johannes Schneider hervor. Sehr persönlich waren die Worte von Axel Kocar, seinem Nachfolger als Technischer Vorstand, die in dem Satz gipfelten: „Wir verabschieden heute Mr. WoGe Hamborn, der sich zu 150 Prozent mit seiner Genossenschaft identifiziert hat“. Auch in Sport und Gesellschaft hat Johannes Schneider seine Spuren hinterlassen und seine Stempel gesetzt. Die Familie, allen voran seine Ehefrau Gerdi, genossen höchste Priorität, gaben Kraft und Rückendeckung.
Seit dem 1. Oktober des vergangenen Jahres war Axel Kocar bereits „offiziell“ Mitglied des Vorstandes der Wohnungsgenossenschaft Duisburg-Hamborn eG. Bis zum Ende des letzten Jahres wurde er noch von Johannes Schneider in die Vorstandsarbeit weiter eingearbeitet. Seit dem 1. Januar führt er als Technischer Vorstand nun gemeinsam mit Thomas Stoy als Kaufmännischem Vorstand die Geschicke und Geschäfte der Genossenschaft, deren Erfolgsgeschichte weiter fortgeschrieben wird. Der „waschechte“ Hamborner, 41 Jahre jung und verheirateter Vater eines Sohnes, steht seit 2004 in Diensten der Genossenschaft und hat sich in der technischen Abteilung durch hohes Fachwissen und persönliche Integrität ein großes Ansehen im Kreis seiner Kolleginnen und Kollegen, ganz besonders aber auch bei den Mietern und Mitgliedern erworben. Geboren in Hamborn, zur Schule gegangen in Hamborn, war er zudem viele Jahre aktiver Handballer bei Hamborn 07. Er hat das, was man landläufig mit „Stallgeruch“ bezeichnet. Zum Studium ist auch nicht weit weg gereist. In Essen hat er erfolgreich Bauingenieurwesen studiert. Axel Kocar fasste sehr schnell Fuß, wurde Handlungsbevollmächtigter und später Prokurist der WoGe Hamborn.. Kocar geht voller Freude an seine neue Aufgabe, hat aber sicherlich auch den notwendigen Respekt vor dieser Aufgabe. Schließlich will und wird er mit dazu beitragen, die hervorragende Stellung der WoGe Hamborn im Duisburger Norden zu behaupten und auszubauen. Schmunzelnd fügt er hinzu: „Ich konnte sogar meine Frau als Ur-Oberhausenerin überzeugen, in den Duisburger Norden zu ziehen“. Was die junge Familie übrigens bis heute nicht bereut hat, ganz im Gegenteil!

Reiner Terhorst



Zwei Menschen, die sich gut verstehen: Axel Kocar und Johannes Schneider am Vorstandsschreibtisch, der lange Jahre das „Regiepult“ von Schneider war und jetzt von Kocar übernommen wurde.

 
Das gesamte Team der WoGe Hamborn verwandelte die Bühne des „Johanniter“ bei Schneiders offizieller Verabschiedung in eine Sportkabine und ließ in der „Live-Sendung“ mit dem Sportreporter die persönlichen Erfahrungen und Erlebnisse mit ihrem ausscheidenden Spielführer Johannes Schneider Revue passieren. Anschließend wurde Schneider zum „Ehrenspielführer der WoGe Hamborn“ erkoren.

Die große Zahl der Gäste erhob sich im festlich ausgestatteten Walsumer Gasthaus „Zum Johanniter“ zu Ehren von Johannes Schneider von ihren Plätzen und bot ihm als Zeichen größter Wertschätzung minutenlang stehende Ovationen.
 
Johannes Schneider nahm die vielen lobenden Worte und unterhaltsamen Darbietungen zu seiner Verabschiedung aus dem aktiven Berufsleben sichtlich dankbar und gerührt entgegen

Fotos: Jürgen Hovorka